Reputation Management – Den guten Ruf retten

„Es gibt keine negative Werbung!“ – Was früher einmal vielleicht tatsächlich so gewesen sein mag, ist in den Zeiten des Internets passé. Denn das Netz verschafft nicht nur dem einzelnen User eine viel größere Reichweite, es vergisst auch nichts.

Fühlte sich früher ein Kunde etwa unfreundlich behandelt, machte er wahrscheinlich seinem Unmut Luft, indem er Freunden und Bekannten davon erzählte. Aber schon nach einiger Zeit war die Sache vergessen. Hatte ein Unternehmen negative Schlagzeilen, so musste diese schwierige Phase natürlich gemanagt werden, aber früher oder später verschwanden die negativen Artikel in den Zeitungsarchiven und aus dem kollektiven Gedächtnis. Und mit etwas Glück blieb stattdessen sogar eine neutrale Erinnerung an den Firmennahmen im Hinterkopf hängen. Wobei wir wieder beim ersten Satz wären.

Heute kann schon ein einzelner unzufriedener Kunde der Reputation eines Unternehmens massiv schaden. Denn eine negative Bewertung ist schnell geschrieben und im schlimmsten Fall entwickelt sich die Empörung über einen tatsächliche oder vermeintlichen Stein des Anstoßes über die Verstärkung der Sozialen Echokammern schnell zu einem Shitstorm.

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Bevorzugt Google negative und kritische Artikel?

Nach vielen verschiedensten Projekten im Bereich Online Reputation Management sehen wir ein Phänomen immer und immer wieder: Negative oder kritische Berichte zu prominenten Personen oder Firmen ranken oft besser als gleichwertige positive Artikel.

Nicht nur das: Es schein sogar, dass Google diese kritischen Stimmen klar bevorzugt. Selbst wenn alle anderen Faktoren für einen positiven Artikel sprechen (Aktualität, mehr Backlinks, besserer Content, auf einer stärkeren Domain, etc.) hält Google an dem kritischen fest und rankt ihn höher. Weiterlesen