Nachdem Google in letzter Zeit auch Linkbuilding Netzwerke in Europa abstraft und mehr Penalties vergibt, verschreien einige wieder mal das Ende des Linkbuildings.
Aber Linkbuilding ist noch immer nicht tot, es hat sich nur gewandelt. Wer sich an die Regeln hält, kann mit Linkbuilding noch immer einiges für die eigene Seite herausholen.

Achtung vor Über-Optimierung !

In Zeiten des Kolibris sollte ein Ziel über allem stehen: Ein möglichst natürliches Linkprofil zu schaffen! Das heißt, vor allem vorsichtig zu sein, in Hinsicht auf alle Links, die man irgendwie selbst kontrolliert oder auch nur beeinflussen kann.

War es früher das Ziel Keywords in den Anchor-Text zu packen, sollte man heute versuchen, eben das nicht zu übertreiben. Denn genau diese Muster sucht Google, um Seiten abzustrafen und Linknetzwerke auffliegen zu lassen.

Was auch bedeutet, bei Link-Anfragen niemals den Anchor-Text vorzugeben. Wenn der jeweilige Admin oder Autor selbst bestimmt, wie er verlinkt, wird das Linkprofil einfach natürlicher.

Keine seitenweiten Links !

Generell sollte man mit externen sitewide Links vorsichtiger sein. Denn auch diese empfindet Google als unnatürlich, und kann sie gegebenenfalls negativ bewerten. https://support.google.com/webmasters/answer/66356?hl=en
Damit sind vor allem Links aus Widgets,  Autoren-Boxen und anderen Elementen die immer wieder vorkommen, gemeint.

Auch externe Verlinkungen aus dem Footer fallen darunter und sollten absolut tabu sein. Besonders wenn sie mit Keywords im Anchor versehen sind, könnte Googles Spam-Filter darauf reagieren.

Also, wenn möglich vermeiden. Außerdem bringt ein einzelner Link im Fließtext in der Regel deutlich mehr, als der x-fach potenzierte Link aus einer Autorenbox.

Dahinter bleiben !

Wichtig ist, sich von diesen Don’ts nicht abschrecken zu lassen, und sich auch weiterhin hinter Linkbuilding zu klemmen. Wie gesagt, wer die Regeln beachtet kann nur gewinnen.

Content Marketing

Was sich gewandelt hat, ist sicherlich, dass man heute mehr Wert auf die Verbreitung seiner Inhalte legen sollte. Linkbuilding muss auch aus Link Earning bestehen.

Hat man richtig gute Inhalte, sollten diese so viele Personen wie möglich zu Gesicht bekommen. So verdient man sich dann den einen oder anderen Link auf – genau: Ganz natürliche Weise! Social Media Kanäle sind nur ein Weg, der sich wunderbar dafür eignet.  Je mehr Leute man mit seinen Inhalten in Kontakt bringt, desto höher sind die Chancen einen Link zu bekommen.

Influencer weiterhin aktiv kontaktieren

Daneben gilt es aber natürlich auch weiterhin zu versuchen die richtigen Leute, sprich die Influencer im betreffenden Gebiet gezielt zu kontaktieren, und auf den eigenen Content aufmerksam zu machen. Emails schreiben, ist also immer noch ok!

Links auch immer nach der Traffic Qualität bewerten

Im Idealfall sollte man beim Linkbuilding immer auch den Traffic, den ein Link bringt, mit beurteilen. Ein guter Link sorgt für relevanten Traffic.

Nicht nur die Menge an Links zählt, sondern auch die Qualität. Und die kommt auch vom richtigen Traffic. Eine Autowerkstatt sollte nicht nur Links von SEO-Blogs bekommen, sondern Links von Websites mit autorelevanten Themen.

Auch nofollow hat seinen Wert

Im neuen Zeitalter des Linkbuilding sind auch nofollow-Links etwas wert. Zwar geben sie keinen Pagerank oder Anchor Text weiter, aber Google bemerkt sie trotzdem, wenn die Robots darüber stolpern.

Daneben gehören natürlich nofollow Links zu einem natürlichen Linkprofil, und das soll ja schließlich über allem stehen!

Im Endeffekt sollte gutes Linkbuilding nichts anderes sein als gutes Marketing! Denn dann kommen die Links im Idealfall „ganz von selbst“.

 

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