Wie sich die Google Rankings von Webseiten weg und zu Entitäten hinbewegen und ob es nicht allerhöchste Zeit ist, über Google hinauszudenken – spannende Einblicke in neueste Entwicklungen und Best Practices bot die SEOkomm 2018 am 23. 11. in Salzburg mit insgesamt 25 Speakers aus dem deutschsprachigen Raum.

Ein subjektiver Rückblick auf die spannendsten Vorträge und Infos des Tages – durch die Auswahl von Vorträgen ist es natürlich gut möglich, dass ich andere, die ebenso spannende Einblicke geboten hätten, schlichtweg verpasst habe.

Wer ist auf der SEOkomm „zuhause“?

Die SEOkomm stellt sich der Herausforderung, sowohl Einsteigern als auch erfahrenen SEOs, Agenturmitarbeitern genauso wie Inhouse-SEOs und anderen Marketingverantwortlichen informative Vorträge anzubieten. Das führt allerdings dazu, dass einige Vorträge allzu einfache Einsteigerinfos bieten, andere wiederum sehr avancierte Terminologie verwenden und technologisch sehr Komplexes vorstellen. Leider ist aus Titel und Abstract nicht immer leicht zu erschließen, wer das ideale Zielpublikum eines Vortrags ist, da könnte die Programmübersicht noch mehr Hilfe bei der Auswahl bieten. Dass die SEOkomm aber eine der wichtigsten Fachkonferenzen im deutschsprachigen Raum ist, zeigte sich daran, dass SEO-Verantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Teilnehmenden wie Vortragenden vertreten waren und bekannte Persönlichkeiten der Branche selbstverständlich dabei waren – angefangen bei der Keynote von Markus Tandler.

Entitäten und AI: Markus Tandlers Blick in die Zukunft

„Slidestorm“, 420 Slides in einer Keynote – Markus Tandler verpackte in 45 Minuten alles an Infos zur möglichen Zukunft von SEO, die nur irgendwie unterzubringen waren. Die zentrale Aussage dabei war: „Google will keine Webseiten mehr ranken, sondern Informationen.“ Wie wird es dazu kommen und wie können wir uns diese Entitäten vorstellen? Entitäten – Cindy Krum nennt sie „Fraggles“ – sind die Informationen, die mit einem Thema oder einer Sache zusammenhängen und es ausmachen. Google wird in Zukunft noch stärker Informationen direkt in den Suchergebnissen liefern und wie die Ergebnisse selbst aussehen, kann sich in den nächsten Jahren radikal ändern. Wie man sich darauf vorbereiten kann? Tandler verwies u.a. auf das „speakable markup“ von Dan Brickley, um auf Sprachassistenten vorbereitet zu sein, und auch darauf, dass Google nicht nur in der Sprach-, sondern auch der Videoerkennung immer besser wird. Eine entscheidende Entwicklung in den nächsten Jahren wird seiner Meinung nach von Progressive Web Apps ausgehen – diese könnten in Googles gerade in Entwicklung befindlichem Betriebssystem eine zentrale Rolle spielen.

Viele spannende Anregungen und Verweise also, denen man nachgehen sollte, um auf dem Laufenden zu bleiben. Einzelne Aussagen allerdings auch, die einen ratlos zurücklassen, wie etwa: „Google wird das Betriebssystem der Menschen.“ Alles Google, oder was – das fragte sich dankenswerterweise dann auch Karl Kratz im letzten Vortrag des Tages.

Wie hängt SEO mit wirtschaftlichem Erfolg zusammen? Arthur Kosch zu ROI im SEO

Bevor ich allerdings auf Kratz zu sprechen komme, noch ein Thema, das unter SEOs immer schwierig ist: SEO und betriebswirtschaftliche Kennzahlen, wirtschaftlicher Erfolg – kurzum die Messbarkeit von SEO-Erfolg. Arthur Kosch zeigte, welche KPIs im SEO seiner Ansicht nach die entscheidenden sind, wie sich Organic Traffic (vor allem non-brand!) hochrechnen lässt und wie sich somit eine valide Precast für SEO-Projekte erstellen lässt. Ebenso wies er darauf hin, dass SEOs auch auf weitere Ressourcen wie etwa Development zurückgreifen müssen, um Erfolg zu haben – ein Aspekt, der in der Erstellung von Budgets und Zeitplänen nicht immer klar berücksichtigt wird.

Ein klar verständlicher und anschaulicher Vortrag, aus dem sich für zukünftige Projekte neben vielen größeren Ansätzen auch ein wichtiger Hinweis mitnehmen lässt, den man auch Kunden und Entscheidern nicht oft genug mitgeben kann: Für den Erfolg von SEO sind schlussendlich nicht externe KPIS wie Rankings sondern interne wie Traffic entscheidend.

Es ist nicht alles Google, was glänzt – Karl Kratz‘ Experiment

Im letzten Panel des Tages wollte Karl Kratz den müden Konferenzbesucher nicht noch einen weiteren Vortrag halten , sondern bot unter dem Titel „Alles Google, oder was?“ ein Experiment an, um mit den im Saal Anwesenden gemeinsam zu fragen, wie man im SEO über den Tellerrand von Google hinausblicken kann. Er stellte auch die kritische Frage, warum sich die meisten Marketingverantwortlichen ausschließlich auf Google konzentrieren, obwohl wir alle wissen, dass Suchmaschinen und Firmen ihre Ablaufdaten haben – schließlich waren auch Altavista oder Yahoo! vor gar nicht so langer Zeit einmal Branchenriesen. Er bot unterhaltsam aufbereitete Antworten von unterschiedlichen Brancheninsidern, die ihm in kurzen Statements beantworteten, dass sie zwar um andere Suchsysteme wissen, sich allerdings aus unterschiedlichen Gründen („Bequemlichkeit“, „die Kunden wollen es so“,…) immer noch auf Google konzentrieren. Immer wieder stellte Kratz auch Fragen ins Publikum, um Ideen und Anregungen zu sammeln, welche alternativen Suchsysteme konkret von einzelnen Marketing-Verantwortlichen berücksichtigt werden und wie sie zum Erfolg beitragen. Dass Diversifikation nicht immer einfach ist, weil etwa schlichtweg die Ressourcen fehlen oder das auch etwa den Prozess der Contentoptimierung verlangsamen kann, wurde auch nicht vergessen.

Kurzum eine unterhaltsame, selbstkritische Branchenbefragung, die mit dem Appell endete, auch bei Konferenzen über Google hinauszudenken – dass Kratz meinte, es gehe bei Konferenzen „zu 101%“ um Google, mag auch heißen, dass er etwa den Amazon-SEO-Vortrag von Trutz Friese wohl verpasst hat.

Fazit: Wann kommt endlich die Sprachsuche? Wer kann das belegen?

Auch wenn es natürlich aus Datenschutzgründen und wirtschaftlichen Interessen bei Konferenzen oft schwierig ist, reale Zahlen und Daten heranzuziehen, hat sich auch bei der SEOkomm für mich wieder gezeigt, dass Vorträge, die sich darum bemühen – wie es auch Tandler mit Verweisen auf relevante Studien getan hat – einen unschätzbaren Mehrwert haben gegenüber Vorträgen, die auf Aussagen wie „wir haben da bei einem Kunden was gemacht“ oder „ich sage euch, das hat super funktioniert“ beruhen.

Über den Tag hinweg wurde immer darauf hingewiesen, dass die Sprachsuche jetzt endlich aber nun bald wirklich komme. Begleitet waren diese Aussagen aber immer wieder auch vom Erstaunen darüber, dass sich Sprachassistenten vor allem im deutschsprachigen Raum noch langsam durchsetzen – hier wird also eine große Entwicklung erwartet, es ist aber noch immer nicht absehbar, wann sie in der Branche deutlich spürbar wird.

Ein spannender Tag auf der SEOkomm auf jeden Fall – viele Anregungen, welche Themen man beobachten sollte und wo man als SEO-Verantwortlicher dranbleiben sollte, um auch in Zeiten von „voice search“ und nach dem möglichen Ende von klassischen SERPs (oder gar von Google?…) weiterhin vorne dabei zu sein.

Google Ad Grants ist ein Programm von Google für gemeinnützige Organisationen. Diese erhalten monatlich ein Werbebudget im Wert von 10.000 Dollar, um damit Anzeigen im Google Suchnetzwerk zu schalten. Dadurch können mehr Spenden erreicht, mehr Freiwillige angeworben oder allgemein das Anliegen der Organisation bekannt gemacht werden.

Viele der folgenden Informationen sind zwar in der Google Hilfe zu finden, aber leider oft etwas unübersichtlich und versteckt. In diesem Artikel erklären wir die wichtigsten Informationen zum Programm einfach und übersichtlich.

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Auch 2019 ist die SMX München wieder die wichtigste Konferenz rund um die Themen SEO & SEA im deutschsprachigen Raum. Auch wir sind wieder dabei, um uns die neuesten Inputs zu holen.

Das Programm steht zwar noch nicht fest, wir sind uns aber sicher, dass es auch 2019 wieder sehr gute Vorträge und viel Information geben wird.

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Ein Google MyBusiness Listing ist für viele lokale Unternehmen essentiell. Der Eintrag wird nicht nur prominent für eindeutige Suchen nach dem Unternehmen oder der Marke selbst angezeigt, sondern kann auch für generischere Suchanfragen im sogenannten „Localpack“, den lokalen Suchergebnissen und natürlich auf Google Maps auftauchen.

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